LINKELUMPA, was ist das?

Meine ältere Tochter hatte große Schwierigkeiten, "Luftballon" auszusprechen und trotz

"mühevoller Übungen" hieß dieser bis zu ihrem 4. Lebenjahr "Linkelumpa", was mich bis

heute zu einem Schmunzeln verleitet...

Mein Betreuungskonzept

1. Wo finden Sie mich - Räumlichkeiten

Anfänglich betreute ich drei Tageskinder in meiner eigenen Wohnung. Mit steigender Kinderzahl begab mich auf Wohnungssuche. Nach mehreren Umzügen haben wir seit 2018 in der Elberfelder Straße 2, 10555 Berlin eine Bleibe gefunden. Hier stehen den Kindern 3 Zimmer mit insg. 90 m² Spiel-, Kuschel- und Schlafbereich sowie einer Küche und einem Bad mit Kinder-WC, Dusche und zwei Handwaschbecken auf Kinderniveau zur Verfügung. Diese Ladenräume befinden sich im Vorderhaus, links neben dem alteingesessen Moabiter Meisterbäcker.

Mehrere Buslinien (101, 123, 187, 245, M27, TXL) sind gut zu Fuß von der Straße Alt-Moabit und der Turmstraße zu erlaufen. Ebenfalls kann man die U-Bahnstationen Turmstraße oder Hansaplatz (U9) sowie den S-Bahnhof Tiergarten und die Buslinie 106 auf der Levetzowstraße schnell erreichen!

2. Aktivitäten und Betreuung

Zurzeit betreue ich 5 Kinder im Alter von 18-34 Monaten; ich nehme maximal 5 Kinder auf. Ich betreue die Kinder in der Zeit von 8:00 bis 16:00Uhr, in Absprache auch individuell früher, in Ausnahmen auch mal später. Jeweils nur ein Kind kann ich zu außergewöhnlichen Zeiten betreuen, welches jedoch vertraglich mit dem Jugendamt geregelt werden muss (Schichtdienst, Dienstreisen). Während meiner Betreuungszeit gehen wir bei jedem Wetter an die frische Luft. Wir spielen, basteln, malen, singen und treffen uns mit anderen Kindern und Tagesmüttern.

Die Kinder besuchen montags die musikalische Früherziehung bei Christiane in der Musikschule "Fanny Hensel" in der Turmstraße. Dieser Kurs ist für Sie als Eltern komplett kostenfrei. Mittwochs gehen die Kinder in die Sportgruppe von Moni „Zwerge in Bewegung“ beim TSV GutsMuths in der Wullenweberstraße 15. Diese Aktivität erfordert seitens der Eltern einen Kostenbeitrag, der direkt an den Verein entrichtet wird.

Große und gut ausgestattete Spielplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe der Elberfelder Straße sowie im Otto-Park (Alt-Moabit) und in der Wullenweberstraße. Ansonsten besuchen wir bei unseren ausgiebigen Spaziergängen durch den kleinen und großen Tiergarten viele andere Spielplätze (z.B. an der Akademie der Künste). An zusätzlichen Aktivitäten biete ich den Kindern u. a. regelmäßige Zoo-, Theater- und Kinderbauernhofbesuche.

Die Betonung liegt bei mir eher in der Bewegung im Freien als beim Basteln, wofür wir natürlich auch genügend Zeit haben. In ihrer Aktivität entwickeln sich die Kinder in jeweils eigener Geschwindigkeit und die körperliche- und allgemeine Gesundheitsentwicklung erfährt somit jeden Tag neue Anreize. Aktuell besuchen wir auch das Salzparadies in Pankow und helfen unseren Atemwegen auf die Sprünge!

Bei uns wird natürlich auch gern gefeiert (z. B. Geburtstage, Ostern, Weihnachten etc). Zum Jahresende kommt immer unser Weihnachtsmann mit seinem Engel und gestaltet mit uns einen schönen Jahresabschluß mit Geschichten zur Weihnacht und natürlich kleinen Geschenken für Groß und Klein!

3. Die Eingewöhnung

Damit ein Kind von Anfang an ein „Wohlgefühl“ bekommt, gewöhne ich nach dem Berliner Modell ein. Das ist eine sanfte Möglichkeit, ein Kind in die neue Umgebung einzuführen. Hierbei ist eine Eingewöhnungszeit von mindestens einer bis ca. drei Wochen vorgesehen, beginnend mit einer Stunde pro Tag gemeinsam mit den Eltern. Das Kind „bestimmt“ die Dauer der Eingewöhnung, so dass sie auch mal sechs oder acht Wochen dauern kann, denn das Wohlfühlen des Kindes steht hierbei im Vordergrund und sollte möglichst nicht unter zeitlichem Druck stattfinden (dringender Arbeitsbeginn).

Ich achte darauf, den Kindern einen gut strukturierten Tagesablauf mit festgelegten Ritualen zu bieten. Die Kinder schlafen - je nach Alter - in der Zeit zwischen 12:00 und 15:00 Uhr bis zum Übergang in den Kindergarten! Schlafen ist bei mir keine Pflicht, jedoch wird immer eine Ruhephase von 40-60Min. eingehalten! Meine Einstellung zum Schlaf beruht auf mehrfache wissenschaftliche Studien zur gesunden Entwicklung des Kleinkindes!

4. Schwerpunkte zur Förderung der Kinder

Meine pädagogischen Schwerpunkte liegen in der Förderung der Selbständigkeit sowie der Sprachkompetenz über Fingerspiele, Vorlesen und Singen. Des Weiteren liegt mir die Förderung der Ich- und der sozialen Kompetenz sehr am Herzen. Bei unseren täglichen Aufenthalten und Ausflügen im Freien achte ich sehr auf die Bewegung der Kinder, die für die ganzheitliche Entwicklung eine enorme Stellung einnimmt.

Ich versuche mich nicht speziell an einer pädagogischen Richtung zu orientieren, sondern bringe das für meine Arbeit Wichtige und Fördernde aus verschiedenen pädagogischen Ansätzen ein. In jedem Fall orientiere ich mich am Berliner Bildungsprogramm. Zu meinem pädagogischen Auftrag gehört unter anderem auch das Führen des Sprachlerntagesbuches für jedes Kind.

5. Unsere Mahlzeiten

Bei den Mahlzeiten achte ich auf frische, gesunde und abwechslungsreiche Kost, die ich selbst zubereite. Ich biete ein Frühstück, zur Zeit in Form von Müsli im Wechsel mit frischen belegten Broten, ein kleines Obstfrühstück, Mittagessen und Vesper an. Obst und Gemüse kaufe ich bevorzugt, jedoch nicht ausschließlich, als Erzeugnisse aus biologischem Anbau ein. Die wöchentlichen Mahlzeiten sind meist vegetarisch. Bei Fleisch werden grundsätzlich Produkte aus artgerechter Haltung angeboten. Fleisch und Fisch versuche ich pro Woche 1x auf unseren Speiseplan zu nehmen.

Ich möchte nochmals explizit erwähnen: Ich koche bevorzugt, jedoch nicht ausschließlich Bio-Kost!

6. Hygiene und Sauberkeit

Wir putzen ab dem ersten Zahn die Zähne; das Zähneputzen mache ich vom Tagesablauf abhängig – im Wesentlichen nach dem Mittagessen. Die dazu nötigen Utensilien stelle ich - die vorbeugende Zahnpflege und ärztlichen Kontrollen liegen jedoch weiterhin in der Verantwortung der Eltern.

Beim ersten Toilettengang orientiere ich mich ganz nach dem Prinzip „Der Topf beginnt im Kopf“ und warte auf Anzeichen des Kindes, welches bis dahin die dazu nötige physische und psychische Entwicklung einbringt. Die Windeln stellen die Eltern.

Ausreichende wettergerechte Kleidung und Wechselsachen sind immer wichtig; zu den kalten Jahreszeiten (ab Herbst durchgehend bis zum Frühjahr) wünsche ich mir komplette Regenkleidung für alle, sowie Gummistiefelchen für jedes Kind, das laufen kann!

7. Gesundheit

Es liegt in aller Interesse, wenn gemeinsam auf die gesamte Gruppe Rücksicht genommen wird!

Aus gegebenen Anlässen und auch aus eigener Erfahrung möchte ich auf Folgendes hinweisen:

Jedes Kind, welches neu in die Tagespflege aufgenommen wird, muss zum ersten Tag der Eingewöhnung ein Attest zur Kitafähigkeit und Gesundheit durch den zuständigen Kinderarzt vorlegen. Dieses darf nicht älter als 5 Werktage sein. Ich bitte darum, mich zu informieren, ob Ihr Kind geimpft ist. Die Impfverabreichung obliegt den Eltern und meinerseits nicht bewertet. Es ist in jedem Fall wichtig zu wissen, welches Kind ungeimpft ist!

Gerade dann, wenn das eigene Kind Durchfall oder Erbrechen hat, ist eine Information zwingend notwendig. Dies sind Schmierinfektionen, die nicht in die Gruppe gehören und bereits beim ersten Auftreten abgeklärt werden müssen – auch wenn das Kind „nur“ zahnt! Es geht hierbei auch um den Schutz des eigenen Kindes, welches in dieser Zeit besonders anfällig auf andere Keime sein kann. Gleiches gilt bei einer Bindehautentzün-dung. Kinder mit einer Bindehautentzündung müssen ärztlich vorgestellt werden. Ab 38 °C Körpertemperatur informiere ich die Eltern, bei einer Temperatur von 38,5 °C muss das Kind zeitnah abgeholt und sollte auf jeden Fall zu Hause betreut werden.

Das Kind mit den o.g. Infektionen bzw. Sympotomen sollten vor dem nächsten Besuch unserer Tagesgruppe mindestens 48 Stunden beschwerdefrei, bei Fieber mindestens 24 Stunden fieberfrei sein. Ein ärztliches Attest ist bei ungeklärten Auftreten von augenscheinlichen Erkrankungen, Infektionen und ab dem dritten Fehltag erforderlich! Zum Schutz aller Kinder in der Kindertagespflege bin ich berechtigt, ein Attest ohne weitere Begründung einzufordern. Das zuständige Jugenamt Mitte steht Ihnen als Eltern gern für weitere Auskünfte zur Verfügung! Für weitere gesetzliche Informationen erhalten alle Eltern ein Informationsblatt zum Infektionsschutzgesetz. Hierzu bin ich verpflichtet und erwarte dieses zu Beginn der Betreuung von beiden Elternteilen bzw Sorgeberechtigte(n) unterschrieben zurück.

Ich würde mich freuen, wenn alle Eltern aktiv daran teilhaben, auf die Gesundheit aller Kinder zu achten.

8. Meine Qualifikationen

Wie bereits erwähnt (über mich) bin ich ausgebildete Krippenpädagogin. Diese 3-jährige praxisnahe Ausbildung war ein Fachschulstudium und basierte auf medizinischer und pädagogischer Ebene. Seit meinem Abschluß sind bereits viele Jahre vergangen, doch die Liebe zum Beruf, die Zuneigung zu den Kindern und der stetig wechselnde Anspruch in der Kindererziehung und -pädagogik erfordert fortwährende Weiterbildungen um auf dem neuesten Stand zu sein. An diesen nehme ich regelmäßig bei "Familien für Kinder" in Schöneberg, dem "evangelischen Familienbildungs-zentrum" in Mitte und dem "Tempehofer Forum" teil. Diese Weiterbildungen werden jährlich dem zuständigen Jugendamt nachgewiesen.

Seit 2017 verfüge ich über die Zusatzqualifiktaion als Erziherin für Intergration und Inklusion und berechtigt mich, Kinder mit Behinderung oder Entwickungsverzögerung aufzunehmen. Sprechen Sie mich vertrauensvoll darauf an!

9. Informationen für Sie - allgemeine Hinweise

Ich als Tagesmutter stehe stetig im engen Kontakt mit den Kindern. Leider bleibt da auch die eine oder andere Erkrankung nicht aus, was ich selbstverständlich durch Achtsamkeit und Vorsorge auf ein Minimum zu reduzieren versuche. Ich möchte meine Eltern jedoch eindringlich bitten, bereits im Vorfeld eine spontane Betreuung aufzubauen, falls ich durch Krankheit spontan ausfallen sollte. Eltern sollten stets in der Lage sein bis zu drei Tage eine anderweitige Betreuung ihres Kindes spontan abdecken zu können.

Bereits zum Jahresbeginn gebe ich meine Urlaubsplanung bekannt. Bei beruflichem Bedarf kann bei längerer Erkrankung meinerseits eine Krankheits- bzw. auch eine Urlaubsvertretung durch das zuständige Jugendamt auf Antrag und Nachweis gestellt werden.

Die Tagesmüttergruppe in Tiergarten ist gut vernetzt. Man trifft sich regelmäßig mit den Sachbearbeiterinnen des Jugendamtes zum regen Gedankenaustausch und um sich über neueste Entwicklungen zu informieren.

Im Mai 2014 nahm ich am "1. Tag der offenen Tür für die Berliner Kindertagespflege" teil. Es war ein großer Erfolg! Ich werde mich auch weiterhin daran beteiligen um eine offene Arbeit zu gewährleisten und für weitere Informationen und zur Aufklärung über die Berliner Kindertagespflege zur Verfügung zu stehen. Weitere Informationen erhalten Sie über "www.guck-an-kindertagespflege.de"!

Der nächste Tag der offenen Tür findet am 11.05.2019 von 14:00-18:00 Uhr statt!

Elternabende führe ich in regelmäßigen Abständen durch; bei Bedarf bin ich auch gern zu einem Einzelgespräch bereit. Eine gute Tagespflege kann nur familienergänzend gelingen, d. h. in guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern und Angehörigen. Deshalb hoffe ich, dass dieses Konzept meine Arbeit als Tagesmutter für Sie als Eltern und Interessenten transparenter gemacht hat, und würde mich freuen, Ihr Kind ein Stück seines Weges begleiten zu dürfen.

Herzliche Grüße

Kerstin Hartwig